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Reiseberichte

Freitag, 27. Juli 2007

budapest, die erste

mit g. und s. :)

eine schöne stadt. auch wenn rolltreppen mal länger stillstehen, menschen unfreundlich sind und die öffis eher selten englische subtitles haben. dafür aber sprechende hunde.

zwar wurde uns (glaubhaft) versichert, dass wir hier nicht leben wollen - cafés, konzert inkl. location, markthalle, burg, heldenplatz - trotzdem toll. was natürlich in erster linie an der großartigen organisation (danke, gabi) und unsrem chaotisch-dreisprachigen reiseteam lag.

für september hätt ich dann bitte gerne diese säule vor die bis dahin hoffentlich nicht mehr eingerüstete matthiaskirche zurück. und in der burg vyndings würd ich gern mehr zeit verbringen. aja, und natürlich die kettenbrücke - aber diesmal ganz gemütlich und bei nacht ;)

nach überlebter rückfahrt, kurzem umpacken und nem abstecher ins büro mittlerweile übrigens schon wieder in oö - und eine, wenn auch nicht wirklich neue erkenntnis reicher: manchmal passiert genau das, womit man am allerwenigsten gerechnet hätte. und worüber du dich am vorabend noch unterhalten hast, ist am nächsten tag schon nicht mehr wahr.

Montag, 14. Mai 2007

nur zu besuch

entschuldige gabi, aber treffender könnt ichs einfach nicht sagen:
one year after

Sonntag, 18. Februar 2007

baden in baden

ja, der is schlecht.

resümee: ein vier-stern-hotel muss nicht zwingendermaßen soooo viel toller sein als ein drei-stern in polen; die preise in der speisekarte sind für badener kellner anscheinend irrelevant, die haben da ein eigenes (nicht durchschaubares) berechnungssystem; black jack muss man nicht unbedingt können, um es zu spielen - man muss nur in kauf nehmen, (fast) des tisches verwiesen zu werden; beim roulette gibt es kein system, auch ich musste das irgendwann einsehen; wer im pool selbstgespräche führt, sieht gleich noch mal so komisch aus; und im dampfbad ist es auch nicht wirklich kälter als in der sauna (verdammt noch mal, legt euch ein handtuch unter!);

aber ganz ehrlich: einfach mal faul gewesen, herrlich entspannt, und jetzt jelly beans, gummibären, ein tolles knitter-t-shirt und eine hübsche filzblume reicher. apropos reich: sind wir im kasino (trotz gegenteiligen planes und aus den oben angeführten gründen) nicht geworden, das abendessen war aber finanziert

Dienstag, 6. Februar 2007

bratislava...

...liegt in der slowakei. und dort gibts noch keinen euro. ja, das wusste ich natürlich.

aber gut. wir waren in bratislava. eine, nennen wir´s mal "interessante" stadt-, bar- und sozialstudie. mehr wahrscheinlich bald bei gabi.

Dienstag, 14. November 2006

was ich im sidney polens gelernt habe

dass es prinzipiell und ausschließlich nur dann regnet, wenn man regenumhang und regenhut nicht dabei hat. manchmal sogar auch dann, wenn man nur in dünnen sneakers rumläuft und die wasserfesten schuhe im hotel sind.
dass es blöd ist, jemanden am wawel zu verlieren, wenn das handy im rucksack ist, der rucksack in der garderobe hängt, der verlorene die nummer für den rucksack hat und die garderobenfrau nur polnisch spricht.

aber auch: dass ich mich von pierogi ernähren könnte; ich manchmal gerne kirchen von innen besichtige; unterirdische, riesige kapellen in einem salzbergwerk das attribut beeindruckend mehr als verdienen; der charme von gassen, plätzen und märkten einer stadt nicht zwangsläufig von diversen fast food-ketten geschmälert werden muss; die sonne auch an regentagen scheint; ich krakauer kaffeehäuser liebe; „zentrumsnah“ bei einer hotelbeschreibung auch wirklich zentrumsnah sein kann; hot beer mit fruchtsaft in erster linie toll aussieht.
und vor allem: dass ich wiederkommen will. weil ich krakau mag. auch im regen.

Freitag, 22. September 2006

von ampelmännchen, spreewälder gurken und fischbrötchen

oder: leipzig, ostsee und berlin, halleluja berlin

acht stunden zugfahrt könnten schlimmer sein. nur die ankunft um 5:30 wohl eher nicht. deshalb war am donnerstag der erste punkt auf der tagesordnung: wieder zurück ins bett.

aber dann: leipziger innenstadt, auerbachs keller, stasi-museum (ich nenns der einfachheit halber mal so) auf türme fahren und an flüssen spazieren. der erste abend klingt gemütlich beim finnland-bilder- und drei haselnüsse für aschenbrödel (ja, der war überfällig)-schauen aus.

völkerschlacht-denkmal und eine ausstellung am freitag: "deutschland und österreich - verfreundete nachbarn". wir würden uns ja als ausstellungsobjekte anbieten, man will uns aber nicht. ein cocktail am abend und dann aber doch "früh" ins bett, da der zug nach berlin am nächsten morgen sehr zeitig geht...

nämlich um 8. dafür sind wir aber auch schon um 10 in der hauptstadt. east side gallery, gedächtniskirche, kudamm, kadewe, alexanderplatz, nikolaiviertel und unter den linden bis rauf zum pariser platz. dazu aus der fotoserie "wir vorm brandenburger tor":

PICT2808
(es existieren auch nicht minder beeindruckende serien zu "wir vorm reichstag", "wir im strandkorb" und "wir vorm telespargel", wobei letzteres als besonderes highlight zu sehen ist. bei interesse einfach begutachtungswünsche anmelden)

burger king ist in deutschland übrigens billiger als bei uns. außerdem laufen dort boyband-mitglieder herum. weiß aber bis heute nicht, zu welchem gesangsverein dieser blonde schönling zu zählen ist. ohnehin schlimm genug, dass ich ihn als c-promi erkenne. die autogrammbitte verkneif ich mir.

und tu das auch am nächsten tag am gendarmenmarkt bei klaus maria brandauer, der sich dort vom dreigroschenoper-flop bei einem kaffee erholt. holocaust-mahnmal, reichstag, hackesche höfe und kreuzberg sind die weiteren programmpunkte am sonntag. allerdings nicht immer in geplanter reihenfolge. ja, annekatrin hatte einen plan. ich durfte aber trotzdem jederzeit den wunsch nach einer kaffeepause anmelden. manchmal wurde er auch erfüllt ;)

am montag machen wir uns auf zur insel: usedom ruft. übrigens: wenn man zur ostsee will, muss man durch brandenburg.

da die zimmersuche anfangs etwas niederschmetternd verläuft, mieten wir uns erstmal nur einen strandkorb. und dann für drei stunden nur sonne :)

abends finden wir dann doch einen vermieter, der uns bereitwillig aufnimmt. irgendwie fast schon zu bereitwillig. das zimmer können wir nicht absperren. zum möbel-rücken sind wir aber dann zu müde. wir wurden aber weder ausgeraubt noch ist uns schlimmeres zugestoßen. es muss uns also doch keiner in der kaiserstraße 38 in ahlbeck suchen kommen.

am dienstag morgen spazieren wir ins nächste seebad (ja, ich hab den namen vergessen und bin zu faul, nachzuschauen) und am meer zurück. muscheln suchen, quallen ausweichen, kleckerburg bauen und räder schlagen. wieder das volle programm :)
PICT2925

zurück in schwanebeck ein gläschen rotkäppchensekt und endlich wieder mal gemeinsam gilmore girls :).

mit gepacktem rucksack gehts am mittwoch wieder in die stadt. es fehlen noch potsdamer platz, shoppen und ein kaffee in prenzlberg. thomas hermanns läuft vorbei. wir laufen zurück zum alex. museumsinsel, hausboot-schauen und am potsdamer platz auf den wippen wippen heben wir uns noch auf. ich komm ja wieder.

20:35 abschied am bahnhof zoo. bis zum nächsten mal.

dann 10 stunden zugfahrt. die sind schlimmer als 8.

Dienstag, 22. August 2006

silence is easy

schön wars.

wir treffen uns am flughafen. um 13:00 ortszeit.
nach langem hin und her mit dem sich darüber uneinigen bodenpersonal was denn jetzt im handgepäck bzw. ob handgepäck überhaupt mitgenommen werden darf, heben wir dann doch um 14:55 ab. kommen mit verspätung um ca. 19:00 (ortszeit) in manchester an.

erstes ziel: das manU-stadion - steves tief- und gabis höhepunkt. als ausgleich danach zum stadion in stoke. ja, toll. ich bin beeindruckt.

am freitag drücken wir uns erfolgreich vorm zelt-aufstellen, frühstücken stattdessen gemütlich mit fuchs im garten. dann gehts zum shoppen nach stoke. später dann noch nach newcastle. wir kaufen gummistiefel. wir werden sie brauchen.

am samstag auf nach staffordSHIRE. V!!!!!

gavin de graw spielt zu früh, wir sind zu spät. gabi etwas genervt. manche kennen das ja schon ;) und es regnet. im laufe des tages kauf ich noch einen regenponcho. den brauch ich auch.

starsailor, razorlight, sehr toll am samstag, the magic numbers und keane meine highlights am sonntag. für mehr musikalische details verweise ich gerne auf gabis blog.

eine anmerkung zu den toilets: to need a wee war kein problem, die toi-tois waren, zitat gabi, pipifein :)

am sonntag beschließen wir im hinblick auf die alternative, am montag um 5:30 AM zu fahren, noch in der nacht aufzubrechen. eine gute entscheidung. nach einer stunde am parkplatz sind wir uns da nicht mehr so sicher. "straight to the airport, girls?" haha. aber dann gehts auf einmal schnell, um halb 3 wachen wir im daleview drive auf.

ausgedehnetes english breakfast am montag. schlechtes gewissen weil wir uns so bewirten lassen. wieder auf zum flughafen. da sitzen die magic numbers rum. toll. foto. gabi will auch ein autogramm. aber nur vom sänger. ;)
nach meinem lauf gegen ein schild (nein, in die USA darf man zur zeit überhaupt keine flüssigkeiten mitnehmen - gut, dass diese hinweistafeln zur gefährdung harmloser menschen, die, von alkoholischen getränken abgelenkt, mal nicht geradeaus schaun, überall rumstehen) gehen wir an board. wir haben bereits verspätung. aber der pilot ist motiviert:"das holen wir wieder auf. we will just fly a bit faster!" jippiie.

wir holen gar nichts auf. wir bauen die verspätung aus. trotzdem erwischen wir denn anschlussflug in hamburg. unser gepäck auch.

der neue pilot ist auch kein kind von traurigkeit und verabschiedet sich mit "bis die tage". die flugbegleiterin hat ähnliche animateur-erfahrung und weist auf "das knöpfchen mit dem lämpchen, nicht das knöpfchen mit dem männchen" hin. whatever.

um 20:40 ortszeit landen wir wieder in wien. gabi fährt ins burgenland. marco und ich müssen auf die nächste s warten und gehn deshalb noch zum mci. da sitzt wolfgang ambros.

alles die ganze wahrheit. und nichts als die wahrheit.

Montag, 24. April 2006

Als wir uns aufmachten...

Russland zu erkunden...
Am ersten Tag hats geregnet,
Am Roten Platz - im Regen

das hat dann aber aufgehört.
St. Basil´s Cathedral

In Moskau sind wir am Roten Platz gestanden
Wir auf dem Roten Platz

und vorm Bolshoi-Theatre
Das Bolshoi-Theatre in seiner ganzen Pracht

und haben im Gorky Park Wind of Change gesungen.
Gorky-Park

Manches wollten wir nicht sehen
Auch das ist Russland...

deshalb gings dann irgendwann weiter nach St. Petersburg...
Im Zug nach St. Petersburg

Dort ist es auch schön
St. Petersburg

auch wenn den Katherinenpalast ganz viele sehen wollen
Warten vorm Katherinenpalast... so 1-2 Stunden... aber bei strahlendem Sonnenschein :-)

und Wodka so seine Nebeneffekte hat...
Die Auswirkungen eines Russian Dinner...

Montag, 3. April 2006

Lappi

Lustig wars. Auch wenn man teilweise einen gewissen Hang dieses Tripps zum tragikomischen nicht verleugnen kann. Aber so ist das halt wenn 47 zivilisierte (?) Menschen von 2 organisierten (??) Organisatoren unter einen Hut gebracht werden sollen... Da werden Gruppenreisen manchmal anstrengend und jeder reagiert dann auf seine Art. Hier am Beispiel AK: Manchmal nerven Gruppenreisen!

Was haben wir so gesehen/gemacht? Natürlich alles, was zu Lappland so dazu gehört: Schnee, Rentiere, Schneeburg, Nordlichter, Schnee, Schlittenfahren (naja, eigentlich nicht, aber wir sind uns über die Bezeichnung dieser Teller-Dinger nicht ganz einig), Schnee und ein Foto mit dem Weihnachtsmann (der - wie wir alle wissen - eine geniale Erfindung des Christkinds ist um sich lästige Fans vom Leib zu halten)! Fotos siehe Album.

Nur noch eins: in der Schneeburg in Kemi - also einem wahren Paradies für alt, jung und kind - was stellen die da rein? Ich war schockiert:
Nintendo-Station in der Schneeburg - ist das nicht traurig?

Dienstag, 21. März 2006

Back from Baltic States

Nach einem kurzen Abstecher in die Heimat gings am letzten Donnerstag direkt von Helsinki aus nach Tallinn. Mit der Fähre. Mit vielen Finnen. Die diese Überfahrt hauptsächlich zu Alkoholeinkauf und -konsum nutzen. Aber davon haben wir uns nicht abschrecken lassen und sind trotzdem tapfer an Bord gegangen.
Tallinn war am Freitag dran - da waren wir noch zu siebt (Anja, Steve, Janneke, Daisy, Gabi, Annekatrin und ich). Team Tallinn
Nach wirklich billigem Frühstück im Reval Cafe gings dann an Sightseeing - hab trotz lädiertem Zeh tapfer mitgehalten und nicht mal gejammert (oder?)! Das Wetter war einfach traumhaft, dementsprechend schön auch die Stadt. Die wichtigsten Impressionen finden sich wie immer im Bilderalbum nebenan.
Am Abend haben wir uns dann (nur mehr zu viert) in den Bus nach Riga gesetzt. Dort unsere Luxusherberge bezogen. Und am nächsten Tag fast noch billiger gefrühstückt.
In Riga gibts nicht weniger zu sehn als in Tallinn, was für mich relativ überraschend war, weil ja sonst immer alle von der Hauptstadt Estlands (=Tallinn, früher Reval - das war mir z.B. nicht wirklich bewusst...) so schwärmen. Also - wieder gaaaanz viel aber tolles Sightseeing... Riga von oben 2

und dann um 3:00 mit dem Bus zurück nach Tallinn. Dort haben wir nach wieder billigem Frühstück noch die Stadtmauer erklommen und sind nach einem letzten Blick auf Tallinn mit dem Schiff zurück nach Helsinki....
Goodbye Tallinn!

Whateva

aka Suomi

"Nothing that is worth knowing can be taught."

Oscar Wilde

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